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3. Blog Post: Sport als Allheilmittel?
January 12, 2019

Es ist wieder Anfang des Jahres. Viele Menschen, die das letzte Jahr das ein oder andere Kilo zugenommen haben, fühlen sich nicht gesund oder möchten einfach wieder in ihren alten Bikini / die alte Badehose passen. Was tun sie? Sie strömen in Scharen ins Fitnessstudio. 

 

Doch wie sinnvoll ist das - Einen Körper, der offensichtlich ein Problem hat, von 0 auf 100 und 5 Mal die Woche ins Gym zu prügeln, stundenlang aufs Laufband zu quälen oder Eisen zu stemmen? 

Vor allem die Männer, die früher ja alle mal Hochleistungssportler waren und in der Bundesliga gespielt hätten, wenn die Knieverletzung nicht gewesen wäre, überschätzen sich gerne - obwohl man sein Ego beim Sport doch besser daheim lassen sollte, dann packen sie sich 80 kg auf die Langhantel oder wollen direkt wieder 20 km laufen…. wie früher halt. Die Tage danach sind dann die reinste Qual und nach 4-mal Studio sowie 3 Wochen Muskelkater wars das mit der Motivation auch schon wieder und der gute alte Satz „Sport ist Mord“ hat mehr Bedeutung denn je.  Letztlich profitiert nur das Fitnessstudio, da sie vor allem an DEN Mitgliedern verdienen, die erst gar nicht kommen.

 

Langsam sollte klar werden, wo das erste Problem liegt- oder? 

 

 

Kommen wir zum Zweiten..

Sport ist die wichtigste Komponente für Jeden, der gesund sein will. Es macht unsere Blutgefäße elastischer, sorgt dafür, dass unser Lymphsystem in Schwung kommt, verbessert ab einem gewissen Grad unsere Lungenkapazität und hilft unserem Körper Stress zu verarbeiten -nur um hier mal ein paar positive Effekte aufzuzählen. 

Aber wie viel Sport ist gesund? Wann ist es zu viel für den Körper? Und wie wichtig ist unsere Ernährung dabei? 

Genau hier sehe ich das Problem.

Unser Körper ist zwar für Bewegung ausgelegt und passt sich an seine Belastung an, aber wer 5-6 Mal die Woche an sein Maximum geht und das über Monate oder sogar Jahre, schadet sich definitiv mehr als er sich gut tut. Denn hier durch greift man sein Immunsystem an und raubt sich somit Energie und Nährstoffe. Hinzukommt, dass die Wenigsten wirklich wissen, wie sie sich zu ernähren haben. Häufig gibt es hierbei - überspitzt gesagt - drei Typen: Die Einen essen über Monate hinweg Hähnchen mit Brokkoli und Reis, die Anderen stopfen alles in sich rein, betreiben „dirty Bulk“ (unsauberer Aufbau) oder die Dritten, die auf einmal vegan sind und sich ausschließlich von Erbsen und Avocados ernähren (nichts gegenVeganer oder Avocados).

 

Damit möchte ich über niemanden urteilen oder etwas schlecht reden. Aber ich möchte aufzeigen, dass für eine optimale Versorgung deines Körpers, die ganze Natur betrachtet werden muss. Das heißt, du solltest deinem Körper von allem etwas geben und nicht auf irgendeinen Trend aufspringen, nur weil „Guru“ XY gesagt hat alles andere sei schlecht.

 

Hier ein bekanntes Beispiel – Vitamin C. Kennen alle, ist wichtig fürs Immunsystem und der Arzt hat gesagt „n Apfel und n Orangensaft am Tag und dann passt das.“. Aber abgesehen davon, dass es selbst für Leute die keinen Sport betreiben zu wenig ist, ist es für Sportler gleich halb so wenig. Dein Nährstoffbedarf steigt mit deinem Sportvolumen! Denn das Vitamin C muss sich nun nicht nur um dein Immunsystem kümmern, sondern auch noch um Reparaturprozesse in der Muskulatur, was im Umkehrschluss bedeutet: Wenn dein Körper nur eine gewisse Menge Vitamin C bekommt, kann er entweder helfen deine vom Training zerstörten Muskeln zu reparieren oder dein Immunsystem zu stärken. Egal wie, meist haben wir zu wenig Vitamin C.  Am Ende des Tages wirst du krank, musst ein paar Tage im Bett bleiben und hast den„Trainingserfolg“ wieder verloren... dann sitzt der Frust tief. 

 

 

 

Fazit:

Sport ist gut und wichtig für einen gesunden Körper! Dennoch müssen wir bedenken, dass unser Körper keine Maschine ist, auch wenn wir das gerne hätten.

 

Wenn du jeden Winter 3 Mal krank wirst, du dich dauernd schlapp fühlst und/oder deine normalen Körperprozesse nicht mehr so funktionieren, wie sie es eigentlich sollten, machst du etwas Falsch! 

 

Also achte auf deine Nährstoffe, denke daran mit deinem Sportvolumen auch dein Gemüse-Volumen zu erhöhen und achte ganz besonders auf die Qualität deiner Nahrungsmittel.

Aber noch viel wichtiger: HÖR AUF DEINEN KÖRPER!

 

 

Also macht 2019 zu eurem Jahr, treibt mehr Sport, erarbeitet euch euren„Traumkörper“ und denkt dran immer genug Greens zu essen. 

 

 

Für Fragen oder Anregungen zum obigen Thema stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Marius Wiedemann

Geschäftsführer und Gründer von Koena