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Koena

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1. Blog Post: Gesundheitswesen - Fehler im System
December 5, 2018

 Beginnen wir mit folgenden Begriffen:

 

            „KRANKENkasse“       „KRANKENhaus“        „KRANKENquote“

 

Sehr negativ behaftet – finden Sie nicht?

 

Was wäre, wenn man die Marketingstrategie umkehrt und positiver behaftet, indem man sagt: „Wir sind das Haus der Gesundheit und wollen die Menschen gesund machen / heilen?“ – und damit den Ansatz, das Konstrukt und die Assoziation verändern.

 

Welche Gedanken haben Sie bei folgenden Begrifflichkeiten?

 

            „GESUNDHEITSkasse“            „Haus der GESUNDHEIT“       „GESUNDHEITSquote“

 

Große Konzerne verändern bereits ihre Denkweise und sprechen von „Gesundheitsquote“ anstatt „Krankenstand“.

 

Erkennen Sie den Unterschied?

 

Alleine durch die Namensgebung verändert sich der Grundgedanke sowie der Zweck der Institution.

 

Lassen Sie es uns anhand eines Beispiels zusammen durchgehen.

„Im Winter ist jeder einmal krank, das ist doch normal“

Wenn ich diesen Satz höre, weiß ich nicht, ob ich wütend oder traurig sein soll. Es als normal anzuerkennen und das auch noch zu propergieren, dass jeder krank im Winter wird, ist für mich schlichtweg absurd. Ein gut gestärktes Immunsystem bringt jeden von uns krankheitsfrei durch jeden Winter!

Beispiel: Der chronische Vitamin D3 Mangel, den so gut wie jeder auf unserem Breitengrad im Winter (und die meisten auch im Sommer) hat, der nicht hochdosiert suplementiert und damit seinen Vitamin D3 Wert stabilisiert. Der Einfallswinkel der Sonne verändert sich ungefähr zwischen Oktober und März so, dass unser Körper KEIN VITAMIN D3 BILDEN KANN (die sogenannte UV-B-Strahlung, die der Körper benötigt um Vitamin D3 zu bilden, fehlt in diesem Zeitraum)! Er kann es nicht, auch wenn der Hausarzt möglicherweise sagt, es würde Ihnen helfen, im Winter ein paar Minuten im T-Shirt rauszugehen. Entweder weiß er es nicht besser oder aber er belügt Sie, weil er weiß, Sie würden diesen Winter noch mindestens 2-3 mal vorbei kommen – ohne jegliche Unterstellung meinerseits (reine Spekulation). Im Durchschnitt geht jeder Deutsche achtzehn mal im Jahr zum Arzt! Weltweit sind wir damit ganz oben mit dabei, was man von der Nationalmannschaft ja nicht mehr behaupten kann. Na wenigstens irgendwo.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sagt: „Ab einer Aufnahme von 4.000 internationalen Einheiten Vitamin D3, kann dieses toxisch wirken“. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein hellhäutiger Typ, wenn er im Sommer 15-30 Min in Badehose oder Bikini in die Sonne geht, zwischen 10.000 und 20.000 i.E. synthetisiert. Jeder, der im Sommer in die Sonne geht und sich nicht morgens schon provisorisch mit Sonnencreme vergiftet (lesen Sie sich die Inhaltsstoffe jeder Sonnenschutztube durch und Sie können ahnen, worauf ich hinaus möchte), weiß wie gut man sich danach fühlt und auch, dass man im Sommer zufälligerweise weniger krankheitsanfällig ist, als in den Monaten, in denen der Körper kein Vitamin D3 bilden kann. Wieso bekommen wir dann solche Empfehlungen?

Denken sie mal darüber nach.

 

Stellen sie sich vor, sie hätten eine schwere Erkältung und würden statt in ein Krankenhaus oder zum Arzt, in ein Haus der Gesundheit gehen. Sie würden statt einem Hustenblocker und Nasenspray (was nur ihre Symptome unterdrücken würde) hochdosiert Vitamin D3, Vitamin C und Zink in natürlicher form bekommen. Denken sie das würde ihnen mehr und vor allem auch nachhaltiger helfen, als die Medikamente zu Unterdrückung der Selbstreinigungsfunktion des Körpers?

Denken sie es wäre sinnvoller, diese Erkältung 2-3 Tage auszukurieren, hochdosiert mit Vitaminen und Mineralien zu bekämpfen, das Immunsystem zu stärken und dann wieder zur Arbeit zu gehen oder sich die nächsten 6 Wochen mit halber Kraft, Kopf- und Gliederschmerzen und großer Ansteckungsgefahr für andere, zur Arbeit zu schleppen?

 

Ich hoffe ich konnte ihnen ein paar Anregungen zum Nachdenken geben und wünsche ihnen dass sie gesund durch den Winter kommen.

 

Marius Wiedemann

Gründer/Geschäftsführer von Koena