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4.2 Blogpost: Nahrung gleich Lebensmittel?

Im ersten Teil von „Nahrung gleich Lebensmittel?“ habe ich über pflanzliche Nahrung und deren Qualität in der heutigen Zeit geschrieben. Heute möchte ich auf die Auswirkungen der mangelnden Qualität und des „Billigwahns“ auf tierische Lebensmittel eingehen.


Stell dir vor, du wärst in einer großen Halle oder einem Becken geboren, zwischen hunderten Artgenossen, hast noch nie richtiges Tageslicht gesehen, würdest jeden Tag das gleiche zu essen bekommen und könntest dich kaum bewegen. Schreckliche Vorstellung oder? Kein Wunder, dass diese Tiere krank sind! Und das sollen wir essen? Ganz zu Schweigen vom moralischen Aspekt… Wie soll dieses Fleisch gesund sein und das beinhalten, was ihm nachgesagt wird?


Beispiel: Lachs

Lachs soll viel Omega 3 enthalten – sagt man. Stimmt auch, wenn wir von einem Lachs aus freier Wildbahn ausgehen. Der kann sich nämlich so ernähren wie er möchte und wie er es braucht, um die wertvollen Omega 3 Fettsäuren zu bilden.

Wenn wir Lachs aus einer Aquakultur nehmen, die durch die Massenhaltung mit Antibiotika vollgepumpt werden muss, um nicht an Krankheiten zu sterben und mit billigem Getreide gefüttert wird, das eigentlich nur Omega 6 enthält, hat dieser Lachs vermutlich kaum bis gar kein Omega 3. Wer hätte das gedacht?


Ähnlich auch bei Hühnereiern.

Wenn das Ei von einer freilaufenden, grasgefütterten und glücklichen Henne kommt, ist es ein wahres Superfood. Es enthält, bis auf Vitamin C, alle Vitamine - unter anderem Vitamin D und Vitamin A - hinzu kommen eine Menge Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Natrium, Kupfer, Mangan und viele viele mehr. In einem Ei aus Massenhaltung, sind höchstens noch Spuren dieser Nährstofffülle zu finden. Gut zu erkennen ist das ganze übrigens, wenn man ein Ei aus Massenhaltung, mit einem aus wirklicher Freilandhaltung vom Bauern vergleicht. Das Ei aus der Legebatterie hat ein blass, gelbes Eidotter, das schon nicht gesund aussieht. Das gute Ei von der glücklichen Henne, hat ein kräftiges orangefarbenes Eidotter.


Fazit:

Unsere Nahrung ist nicht mehr das, was sie mal war oder was sie sein könnte. Wenn ein Lebensmittel das Potential dazu hat, viel von einem Vitalstoff zu enthalten, heißt das nicht, dass es auch viel davon enthält. Die Mineralien, Vitamine sowie Spurenelemente in unserem Körper brauchen sich gegenseitig, um verstoffwechselt zu werden. Ein wahrer Synergieeffekt.

Das bedeutet im Umkehrschluss - je höher die Qualität unserer Nahrung ist und je mehr Nährstoffe darin sind, desto besser können wir die Stoffe darin aufnehmen.

Es gibt nicht umsonst Biosiegel oder ähnliches (Bio ist natürlich nicht gleich Bio. Erkundigt euch daher, ob es sich bei eurem gewünschten Produkt wirklich um ein zertifiziertes Bio Produkt handelt).

Bio Produkte müssen unter anderem mineralhaltiger gedüngt werden, dürfen nur mit einem bestimmten (geringen) Anteil an Pestiziden belastet werden.

Bio Fleisch darf zum Beispiel gar nicht mit Antibiotika behandelt werden.



Spart also nicht an der falschen Stelle. Euer Körper dankt es euch mit weniger Krankheit und mehr Lebensqualität.


„Geiz ist geil“ war vielleicht mal toll, aber jetzt bitte wieder mehr Qualität und Nachhaltigkeit.



Ps.: Wir werden dazu verleitet billige Nahrung zu kaufen und das macht uns nachweißlich krank! An den Pestiziden, der kurzen Reifezeit, den Medikamenten/Antibiotika für die Tiere, den Medikamenten für die Menschen und damit häufigen Arztbesuchen, wird ein Haufen Geld verdient. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Marius Wiedemann

Gründer und Geschäftsführer von Koena

February 9, 2019
4. Blog Post: Nahrung gleich Lebensmittel?

Als Ernährungsberater und holistischer Gesundheitsberater (in Ausbildung) fühle ich mich verpflichtet, mal etwas Licht in dieses doch sehr oft diskutierte Thema zu bringen. Wenn du Fragen oder Anregungen hast die hier nicht behandelt werden, kannst du mir sehr gerne eine Nachricht schreiben.

Ich treffe immer wieder auf Aussagen, wie „Bio ist nur Geldmacherei“, „Das ist eh alles das Gleiche!“ oder „ In Brokkoli ist viel Vitamin C“.

Aber was ist an diesen Behauptungen dran? Wann ist etwas zu Essen ein Lebensmittel und wie weit geht die Qualität unserer Nahrung auseinander?


Ich definiere Lebensmittel gerne als ein Mittel, das Leben gibt, was dich, nachdem du es gegessen hast, lebendiger fühlen lässt und dir gute Nährstoffe gibt. Nicht alles, was du essen kannst, ist ein Lebensmittel. Es gibt genug Sachen, die du isst und dich danach erstmal K.O. bzw. schlapp fühlst.


Teste es: Iss einen Tag nur billiges Weißbrot mit Wurst, Nudeln mit Käsesauce und ein paar Burger von McDoof. Am nächsten Tag isst du hochwertiges Gemüse, gutes Fleisch und qualitative Öle/Fette oder Kohlenhydrate. Ich denke du weißt worauf ich hinaus möchte.


Nachdem wir das Wort Lebensmittel definiert haben, kommt die Frage: „Ist der Brokkoli für 99 Cent vom Discounter genauso gut, wie der frische Brokkoli vom Bauern auf dem Wochenmarkt?“

Nein. Wie sollte er auch?


Es kommt bei der Qualität von Lebensmitteln auf 3 Hauptfaktoren an:

1. Die Qualität des Bodens oder des Düngers auf dem es gezüchtet wird.

2. In welchem Reifegrad das Lebensmittel geerntet wird.

3. Ob und mit welchen Pestiziden es behandelt wurde.


Der Brokkoli für 99 Cent, aus dem Discounter, wurde vermutlich auf einem Feld mit geringem Anteil an Nährstoffen angebaut, nur mit dem Nötigsten gedüngt, mit Pestiziden besprüht, die nur mit Atemmaske und Schutzkleidung verteilt werden dürfen und bevor er wirklich reif war geerntet. Aus diesen Gründen ist dieser Brokkoli auch nährstoff- und vitaminarm. Der ganze Prozess hört sich weniger ansprechend an, ist aber leider Standard geworden. In den so genannten „Qualitätskontrollen“ von Supermärkten, werden die Obst- und Gemüsesorten rein nach ihrem Aussehen beurteilt. Das heißt, alles - was nicht „perfekt“ aussieht - fliegt raus! Ähnlich, wie beim Türsteher vor einem schicken Nachtclub am Samstagabend.

Tolle Qualitätskontrolle.


Gehen wir mal davon aus, dass der Brokkoli vom Markt nach bestem Gewissen auf einem guten und nährstoffreichen Feld gut gedüngt, kaum pestizidbelastet und reif geerntet wurde - hat definitiv mehr Nährstoffe und Vitamine. Mich spricht das eher an. Leider kostet dieser 2,50€ und keine 99 Cent.

Qualität hat ihren Preis.


Um das Ganze zu verdeutlichen: Ein Lebensmittel kann nur die Mineralien beinhalten, die auch im Boden/Dünger sind. Viele Infos, die wir heute bekommen, beziehen sich lediglich auf das Potential der Pflanze. Doch wie soll dieses ausgeschöpft werden, wenn wir sie nur mit dem Nötigsten versorgen?

Wenn wir einen Bananenbaum pflanzen, in einem Boden der kein Magnesium hat und wir keinen Dünger mit Magnesium dazu geben, ist es doch nur logisch, dass in den Bananen kein Magnesium drin ist, unabhängig davon, wie hoch ihr Potential hierfür ist.


Nüsse, Obst, Gemüse, Fleisch, Superfoods – all das, wird als nährstoffreich betitelt. Doch es ist nur so nährstoffreich, wie der Boden, auf dem es entstanden ist.

Ganz nach dem Motto: „Du bist was du isst“ – Was sich natürlich auch auf die Pflanzen projizieren lässt: „Du bist, wie du gedüngt wirst“.

Es gibt Felder in Deutschland, die 80 Jahre und länger beackert werden. Du kannst dir also denken, dass diese Böden ausgelaugt sind.
Unsere Getreide-, Nuss-, Gemüse- und Obstsorten beinhalten immer weniger von den Nährstoffen, die ihnen nachgesagt werden und werden dafür immer mehr manipuliert: zu schnellerem Wachstum, größerem Ertrag oder um uns abhängig zu machen. Weizen beispielsweise, hatte mal einen guten Mineraliengehalt und 5-6% Gluten. Heute sind kaum noch Mineralien enthalten und der Gluten Gehalt liegt bei 50% und mehr.



Kurze Info am Ende:

Gluten macht abhängig! Durch die so genannten Exorphine, die unter anderem auch in Milch vorkommen, die uns, durch ihre Ähnlichkeit zu Endorphinen ähnlich abhängig machen wie Opiate.



Im zweiten Teil von „Nahrung gleich Lebensmittel?“ steigen wir noch tiefer in diese Thematik ein, legen den Schwerpunkt aber mehr auf die tierische Lebensmittel.


Marius Wiedemann

Gründer und Geschäftsführer von Koena

January 31, 2019
3. Blog Post: Sport als Allheilmittel?

Es ist wieder Anfang des Jahres. Viele Menschen, die das letzte Jahr das ein oder andere Kilo zugenommen haben, fühlen sich nicht gesund oder möchten einfach wieder in ihren alten Bikini / die alte Badehose passen. Was tun sie? Sie strömen in Scharen ins Fitnessstudio. 

 

Doch wie sinnvoll ist das - Einen Körper, der offensichtlich ein Problem hat, von 0 auf 100 und 5 Mal die Woche ins Gym zu prügeln, stundenlang aufs Laufband zu quälen oder Eisen zu stemmen? 

Vor allem die Männer, die früher ja alle mal Hochleistungssportler waren und in der Bundesliga gespielt hätten, wenn die Knieverletzung nicht gewesen wäre, überschätzen sich gerne - obwohl man sein Ego beim Sport doch besser daheim lassen sollte, dann packen sie sich 80 kg auf die Langhantel oder wollen direkt wieder 20 km laufen…. wie früher halt. Die Tage danach sind dann die reinste Qual und nach 4-mal Studio sowie 3 Wochen Muskelkater wars das mit der Motivation auch schon wieder und der gute alte Satz „Sport ist Mord“ hat mehr Bedeutung denn je.  Letztlich profitiert nur das Fitnessstudio, da sie vor allem an DEN Mitgliedern verdienen, die erst gar nicht kommen.

 

Langsam sollte klar werden, wo das erste Problem liegt- oder? 

 

 

Kommen wir zum Zweiten..

Sport ist die wichtigste Komponente für Jeden, der gesund sein will. Es macht unsere Blutgefäße elastischer, sorgt dafür, dass unser Lymphsystem in Schwung kommt, verbessert ab einem gewissen Grad unsere Lungenkapazität und hilft unserem Körper Stress zu verarbeiten -nur um hier mal ein paar positive Effekte aufzuzählen. 

Aber wie viel Sport ist gesund? Wann ist es zu viel für den Körper? Und wie wichtig ist unsere Ernährung dabei? 

Genau hier sehe ich das Problem.

Unser Körper ist zwar für Bewegung ausgelegt und passt sich an seine Belastung an, aber wer 5-6 Mal die Woche an sein Maximum geht und das über Monate oder sogar Jahre, schadet sich definitiv mehr als er sich gut tut. Denn hier durch greift man sein Immunsystem an und raubt sich somit Energie und Nährstoffe. Hinzukommt, dass die Wenigsten wirklich wissen, wie sie sich zu ernähren haben. Häufig gibt es hierbei - überspitzt gesagt - drei Typen: Die Einen essen über Monate hinweg Hähnchen mit Brokkoli und Reis, die Anderen stopfen alles in sich rein, betreiben „dirty Bulk“ (unsauberer Aufbau) oder die Dritten, die auf einmal vegan sind und sich ausschließlich von Erbsen und Avocados ernähren (nichts gegenVeganer oder Avocados).

 

Damit möchte ich über niemanden urteilen oder etwas schlecht reden. Aber ich möchte aufzeigen, dass für eine optimale Versorgung deines Körpers, die ganze Natur betrachtet werden muss. Das heißt, du solltest deinem Körper von allem etwas geben und nicht auf irgendeinen Trend aufspringen, nur weil „Guru“ XY gesagt hat alles andere sei schlecht.

 

Hier ein bekanntes Beispiel – Vitamin C. Kennen alle, ist wichtig fürs Immunsystem und der Arzt hat gesagt „n Apfel und n Orangensaft am Tag und dann passt das.“. Aber abgesehen davon, dass es selbst für Leute die keinen Sport betreiben zu wenig ist, ist es für Sportler gleich halb so wenig. Dein Nährstoffbedarf steigt mit deinem Sportvolumen! Denn das Vitamin C muss sich nun nicht nur um dein Immunsystem kümmern, sondern auch noch um Reparaturprozesse in der Muskulatur, was im Umkehrschluss bedeutet: Wenn dein Körper nur eine gewisse Menge Vitamin C bekommt, kann er entweder helfen deine vom Training zerstörten Muskeln zu reparieren oder dein Immunsystem zu stärken. Egal wie, meist haben wir zu wenig Vitamin C.  Am Ende des Tages wirst du krank, musst ein paar Tage im Bett bleiben und hast den„Trainingserfolg“ wieder verloren... dann sitzt der Frust tief. 

 

 

 

Fazit:

Sport ist gut und wichtig für einen gesunden Körper! Dennoch müssen wir bedenken, dass unser Körper keine Maschine ist, auch wenn wir das gerne hätten.

 

Wenn du jeden Winter 3 Mal krank wirst, du dich dauernd schlapp fühlst und/oder deine normalen Körperprozesse nicht mehr so funktionieren, wie sie es eigentlich sollten, machst du etwas Falsch! 

 

Also achte auf deine Nährstoffe, denke daran mit deinem Sportvolumen auch dein Gemüse-Volumen zu erhöhen und achte ganz besonders auf die Qualität deiner Nahrungsmittel.

Aber noch viel wichtiger: HÖR AUF DEINEN KÖRPER!

 

 

Also macht 2019 zu eurem Jahr, treibt mehr Sport, erarbeitet euch euren„Traumkörper“ und denkt dran immer genug Greens zu essen. 

 

 

Für Fragen oder Anregungen zum obigen Thema stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Marius Wiedemann

Geschäftsführer und Gründer von Koena

 

January 12, 2019
2. Blog Post: Bist du noch wach oder schläfst du schon?

Wenn ich mich in meinem Freundes- Bekannten- und Kundenkreis umhöre, stelle ich fest, dass bestimmt 80% der Leute mit denen ich im Austausch bin, mindestens leichte Schlafprobleme haben. Bei vielen sogar schwere!

„Ich kann stundenlang nicht einschlafen“, „Ich wache immer wieder auf“ oder „wenn ich aufwache bin ich absolut nicht erholt und könnte gleich weiter schlafen“.

Ein gesunder Schlaf ist enorm wichtig für deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Vor allem auf Dauer kann Schlafmangel schwere Folgen, wie zum Beispiel Depressionen oder „Burn-Out“, haben.

 

So gut wie alles was wir tun hat Einfluss auf unseren Schlaf!

Was wir essen, wann wir was essen, ob und wann wir fernsehen oder am Handy/Computer sind, was wir alles in unserem Schlafzimmer stehen haben, ob wir nach draußen gehen oder nicht und so weiter. Wenn ich auf alles hier eingehen würde, müsste ich ein Buch schreiben, also gehe ich auf ein Thema ein, das ich besonders häufig sehe:

 

Bildschirme/künstliches Licht:

Um das Ganze zu erklären müssen wir weiter vorne anfangen. Die meisten wissen, dass wir zwei Hormone in uns haben, die für unseren Wach-und Schlafrhythmus zuständig sind. Serotonin und Melatonin. Serotonin ist für den Wachzustand und gute Laune nötig und Melatonin für Entspannung und einen erholsamen Schlaf. Die Bildung dieser beiden ist stark von dem Licht abhängig, das uns umgibt. Tageslicht zum Beispiel hat einen relativ ausgewogenen Anteil an blauem, grünen, gelbem und rotem Licht

               

‍ Quelle:yourfunktionalmedicine.com/blaulichtspektr/

Im Laufe des Tages verlagert sich der Anteil allerdings stark in Richtung rotem Anteil. Der Blauanteil fördert die Ausschüttung von Serotonin, je mehr Rotlicht Anteil wir haben, um so mehr Melatonin bildet der Körper. Das bedeutet, sobald es anfängt dunkel zu werden, bereitet sich der Körper durch die Melatoninauschüttung quasi auf den Schlaf vor.

Melatonin sorgt dafür, dass unser Herzschlag und unsere Verdauungsprozesse sich verlangsamen und senkt Blutdruck und Körpertemperatur.

Jetzt kommt der Triggerpunkt. Handys, Fernseher, Laptops und moderne Lampen sind mit den energiesparenden LED’s ausgestattet, die zwar toll aussehen und hell machen, aber das absolut falsche Licht machen, welches wir zum Schlafen bräuchten. Sie produzieren nämlich hauptsächlich blaues Licht(siehe Abbildung „cool white LED“). Das bedeutet, abends fernsehen, im Bett noch Ewigkeiten am Handy rum spielen oder auch einfach nur die falschen Lampen in der Wohnung, führen dein Hormonsystem in die Irre und bringen es ins Ungleichgewicht. Du liegst abends im Bett, legst dein Handy zur Seite, drehst dich um, willst schlafen und in deinem Hirn ist Action angesagt, da der Körper das für den Tag und die gute Laune vorgesehene Serotonin produziert.

 

Was kannst du tun, um deinenSchlaf schnell zu verbessern?

1.     Gehe mindestens einmal am Tag raus, an das „echte“ Licht!

2.    Versuche optimaler Weise 2h vor dem Schlafen keine Bildschirme mehr vor dir zu haben!

3.    Verbanne alle Elektrogeräte aus deinem Zimmer!

4.    Führe dir ein Ritual ein, das deinen Körper darauf vorbereitet, gleich zu schlafen (z.B. etwas lesen, was dich entspannt, meditiere, ein warmes Bad nehmen, etc. )

5.    Schaffe dir einen Rhythmus! Optimaler Weise zwischen 22 und 6 Uhr schlafen.

6.    Denk dran: 80% der Sachen die du nach 18 Uhr machst sind eh sinnlos! (wenn du nicht gerade arbeitest)

 

Wie du schläfst, liegt in deinerHand!

Anfang 2019 werde ich ein E-Book zu dem Thema „Schlafen“ veröffentlichen.Dort werde ich auch noch auf andere Faktoren eingehen und dir sagen, wie du deinen Schlaf optimierst.

 

Bis dahin hoffe ich, dass dir diese Tipps schon helfen und wünsche einen erholsamen Schlaf!

 

Marius Wiedemann

Gründer/Geschäftsführer von Koena

January 8, 2019
1. Blog Post: Gesundheitswesen - Fehler im System

 Beginnen wir mit folgenden Begriffen:

 

            „KRANKENkasse“       „KRANKENhaus“        „KRANKENquote“

 

Sehr negativ behaftet – finden Sie nicht?

 

Was wäre, wenn man die Marketingstrategie umkehrt und positiver behaftet, indem man sagt: „Wir sind das Haus der Gesundheit und wollen die Menschen gesund machen / heilen?“ – und damit den Ansatz, das Konstrukt und die Assoziation verändern.

 

Welche Gedanken haben Sie bei folgenden Begrifflichkeiten?

 

            „GESUNDHEITSkasse“            „Haus der GESUNDHEIT“       „GESUNDHEITSquote“

 

Große Konzerne verändern bereits ihre Denkweise und sprechen von „Gesundheitsquote“ anstatt „Krankenstand“.

 

Erkennen Sie den Unterschied?

 

Alleine durch die Namensgebung verändert sich der Grundgedanke sowie der Zweck der Institution.

 

Lassen Sie es uns anhand eines Beispiels zusammen durchgehen.

„Im Winter ist jeder einmal krank, das ist doch normal“

Wenn ich diesen Satz höre, weiß ich nicht, ob ich wütend oder traurig sein soll. Es als normal anzuerkennen und das auch noch zu propergieren, dass jeder krank im Winter wird, ist für mich schlichtweg absurd. Ein gut gestärktes Immunsystem bringt jeden von uns krankheitsfrei durch jeden Winter!

Beispiel: Der chronische Vitamin D3 Mangel, den so gut wie jeder auf unserem Breitengrad im Winter (und die meisten auch im Sommer) hat, der nicht hochdosiert suplementiert und damit seinen Vitamin D3 Wert stabilisiert. Der Einfallswinkel der Sonne verändert sich ungefähr zwischen Oktober und März so, dass unser Körper KEIN VITAMIN D3 BILDEN KANN (die sogenannte UV-B-Strahlung, die der Körper benötigt um Vitamin D3 zu bilden, fehlt in diesem Zeitraum)! Er kann es nicht, auch wenn der Hausarzt möglicherweise sagt, es würde Ihnen helfen, im Winter ein paar Minuten im T-Shirt rauszugehen. Entweder weiß er es nicht besser oder aber er belügt Sie, weil er weiß, Sie würden diesen Winter noch mindestens 2-3 mal vorbei kommen – ohne jegliche Unterstellung meinerseits (reine Spekulation). Im Durchschnitt geht jeder Deutsche achtzehn mal im Jahr zum Arzt! Weltweit sind wir damit ganz oben mit dabei, was man von der Nationalmannschaft ja nicht mehr behaupten kann. Na wenigstens irgendwo.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) sagt: „Ab einer Aufnahme von 4.000 internationalen Einheiten Vitamin D3, kann dieses toxisch wirken“. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein hellhäutiger Typ, wenn er im Sommer 15-30 Min in Badehose oder Bikini in die Sonne geht, zwischen 10.000 und 20.000 i.E. synthetisiert. Jeder, der im Sommer in die Sonne geht und sich nicht morgens schon provisorisch mit Sonnencreme vergiftet (lesen Sie sich die Inhaltsstoffe jeder Sonnenschutztube durch und Sie können ahnen, worauf ich hinaus möchte), weiß wie gut man sich danach fühlt und auch, dass man im Sommer zufälligerweise weniger krankheitsanfällig ist, als in den Monaten, in denen der Körper kein Vitamin D3 bilden kann. Wieso bekommen wir dann solche Empfehlungen?

Denken sie mal darüber nach.

 

Stellen sie sich vor, sie hätten eine schwere Erkältung und würden statt in ein Krankenhaus oder zum Arzt, in ein Haus der Gesundheit gehen. Sie würden statt einem Hustenblocker und Nasenspray (was nur ihre Symptome unterdrücken würde) hochdosiert Vitamin D3, Vitamin C und Zink in natürlicher form bekommen. Denken sie das würde ihnen mehr und vor allem auch nachhaltiger helfen, als die Medikamente zu Unterdrückung der Selbstreinigungsfunktion des Körpers?

Denken sie es wäre sinnvoller, diese Erkältung 2-3 Tage auszukurieren, hochdosiert mit Vitaminen und Mineralien zu bekämpfen, das Immunsystem zu stärken und dann wieder zur Arbeit zu gehen oder sich die nächsten 6 Wochen mit halber Kraft, Kopf- und Gliederschmerzen und großer Ansteckungsgefahr für andere, zur Arbeit zu schleppen?

 

Ich hoffe ich konnte ihnen ein paar Anregungen zum Nachdenken geben und wünsche ihnen dass sie gesund durch den Winter kommen.

 

Marius Wiedemann

Gründer/Geschäftsführer von Koena

 

December 5, 2018
Koena Video

Ein kleines Erklärungsvideo der Koena Tätigkeiten.

Produziert von Nonstop Argentur

https://www.nonstoponlineagentur.com/

November 30, 2018